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Traditionelle Chinesische Medizin = TCMEssenz(Jing), Geist und Qi werden als die drei Schätze bezeichnet, die alles ausmachen, was es gibt. Solange das Jing (Lebensenergie) durch Nahrung, Atmung und Meditation vermehrt, gekräftigt und reguliert, aufgefüllt wird (= nachgeburtliches Jing), das Qi frei fließen kann, herrscht Harmonie und Gesundheit. Wird dieser Fluss des Qi aufgehalten, kommt es im Körper zu Schmerzen und Krämpfen und direkt oder indirekt zu den meisten anderen Krankheiten.
In der traditionellen Chinesischen Medizin wird der Diätetik sehr große Bedeutung geschenkt. Ernährungsfehler gelten als wichtige Ursache für energetisches Ungleichgewicht und dadurch ausgelöste Erkrankungen. Diätetische Empfehlungen und die Verordnung eines Kräutertees laufen immer Hand in Hand um eine langfristige Verbesserung des Gesundheitszustandes zu erzielen. In China ist jeder Arzt gleichzeitig auch ein guter Koch! Köche werden in der chinesischen Tradition auch dadurch sehr geschätzt, da es ihre Aufgabe ist, die Gefahr vor Erkrankungen, evtl. durch klimatische Einflüsse hervorgerufen, rechtzeitig zu erkennen und dementsprechend ausgleichende Gerichte zu zubereiten.
Die TCM vermittelt spezifische Informationen über die Thermik und die Wirkungsweisen der Nahrungsmittel auf den Körper und auf die einzelnen Organe. Dadurch können die Nahrungsmittel gezielt eingesetzt werden, um den Körper gesund zu erhalten. Zwar sind Ernährungsempfehlungen immer individuell auf das energetischen Konstitutionsbild und das momentane Empfinden des Patienten abgestimmt, aber die Kunst des Kochens besteht darin, durch eine ausgewogene Ernährungsweise in Einklang mit klimatischen Faktoren erst gar nicht entstehen zu lassen. Eine kurze Einführung in die TCM, kochen nach den Jahreszeiten, welche Nahrungsmittel werden wie verwendet und ihre Wirkrichtung auf die Organe sind Themen in unseren Vorträgen.
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